Regio Tour 2016
TOURBERICHT


Zur Zeit der Weinlese war zu einer Reise rund um das Thema „Regionale Gaumenfreuden“ eingeladen. In Deidesheim an der südlichen Weinstraße trafen wir uns im Deidesheimer Hof. Nach einem Glas Sekt zur Begrüßung in der Hotelbar nahmen wir im Wappenzimmer Platz, wo Altkanzler Helmut Kohl mit vielen „Polit Promis“ und gekrönten Häuptern bereits gut „getafelt“ hatte. So genossen auch wir in schöner Atmosphäre das Dinner und die Pfälzer Weine, wie immer bei angeregten Gesprächen rund um das Thema unserer Lieblinge auf vier Rädern.

Die Fahrt von Deidesheim nach Obernai

  • Bucki´s Volvo auf der Regio Tour

    Foto von Petra Coort
  • Ankunft in Obernai

    Foto von Petra Coort

Zunächst ging es auf schöner Strecke hinauf in den Pfälzer Wald. Wir genossen die Fahrt durch die schier endlosen Wälder, wo uns auf den ersten hundert Kilometern keine einzige Ampel im Weg stand. Zur Mittagsrast trafen wir uns in dem kleinen Örtchen Niedersteinbach, bereits auf französischem Boden. Gut gestärkt wurden die Motoren gestartet und wir fuhren weiter durch die Nordvogesen. Vorbei an La Petite Pierre und dem Rocher Dabo führte die Strecke bis zum Tagesziel in dem schönen Städtchen Obernai.

Von Obernai ins Münstertal

  • Pause in der Auberge du Ried

    Foto von Theo Sprenger

Heute standen die Hochvogesen und damit reichlich Pässe und Kurven ohne Ende im Tourenplan. Abseits der Hauptverkehrsrouten konnten wir uns ungetrübt der Freude am Fahren hingeben. In bester Erinnerung bleibt uns dabei die Mittagsrast in der zünftigen „Auberge Du Ried“, bei „Münsterkäs“ in allen erdenklichen Variationen. Nachdem wir auf der Weiterfahrt den letzten Vogesenpass den „Col de Firstplan“ überwunden hatten, ging es durch die Rheinebene zurück nach Deutschland in das schöne Münstertal. Im Romantik Hotel Spielweg haben wir uns alle sehr wohl gefühlt. Das herzliche Willkommen der sympathischen Familie Fuchs sorgte dafür, dass wir uns wie zu Hause fühlen konnten. Auch die tolle Lage abseits von jeglicher Hektik war schon etwas ganz Besonderes. Am Abend stand ein hervorragender Rehbraten, aus heimischer Jagd in Spätburgunder Wein geschmort, auf dem Speisezettel. „Lecker, lecker“ waren sich alle einig. Auch die „fleischlosen“ Teilnehmer waren bestens bedient.

Rundtour durch den Hochschwarzwald und Weinprobe in Laufen

  • vor dem Hotel Spielweg

    Foto von Theo Sprenger
  • auf der Schauinsland-Rennstrecke

    Foto von Theo Sprenger

Rund um den Belchen fuhren wir eine 100 Km Schleife um den zweithöchsten Schwarzwaldberg. Durch das kleine Wiesental kamen wir ins Markgräfler Land und genossen die Fahrt über die Weinstraße nach Staufen, wo ein Bummel durch die schöne Altstadt lohnte und viele Einkehrmöglichkeiten auf uns warteten. Zurück im Spielweg stiegen wir nach einem „Mittagspäuschen“ dann in drei VW Busse um, die uns zur Weinprobe nach Laufen brachten. Der Herr Bürgermeister Greter führte uns höchstpersönlich durch die Weinkarte und brachte unter Anderem zu Gehör, dass ohne den Gutedel, der hier besondere Wertschätzung genießt, kein Weinfest denkbar ist. Die Schwarzwälder Platte am zweiten Abend im Hotel Spielweg mit Spezialitäten aus eigener Käserei und Räucherkammer, abgerundet mit einem „Kirschwässerli“ am Schluss, ließ keine kulinarischen Wünsche offen.

Von Münstertal nach Ihringen

  • Col D´Amic in den Vogesen

    Foto von Theo Sprenger
  • der Healey im Sundgau

    Foto von Theo Sprenger

Heute führte uns die Strecke noch einmal zu unseren französischen Nachbarn. Wir überquerten den Rhein bei Neuenburg und kamen in den Sundgau, eine etwas abseits gelegene Region am Südhang der Vogesen. Die sanften Hügel und die „verschlafenen“ Dörfer mit ihren schönen Fachwerkhäusern bildeten eine schöne Kulisse während der Fahrt. Nach der Mittagsrast gab es im Cockpit wieder reichlich Arbeit. Über den „Col de Hundsruck“ und danach der „Col Amic“ führte die Strecke noch einmal durch die Hochvogesen. In Breisach fuhren wir erneut über den Rhein zurück nach Deutschland zum Etappenziel nach Ihringen in das Hotel Winzerstube. Am Abend genossen wir ein Winzermenu mit begleitenden Weinen und lernten so die Kaiserstühler „Tropfen“ kennen.

Rund um den Kaiserstuhl

  • Blick in die Rheinebene

    Foto von Theo Sprenger
  • Ausflug im Kaiserstuhl

    Foto von Petra Coort

Am Vormittag fuhren einige eine Runde durch die Weinterrassen des Kaiserstuhles. Am Nachmittag hieß es dann aufsitzen: Ein Traktor mit Personenanhänger war vorgefahren. Nach uns wurden noch eine komplette „Vinzervesper“ mit an Bord genommen und Kisten mit eisgekühlten Weinen fehlten auch nicht. So konnte es los gehen und wir hatten einen unbeschwerten, ja geradezu ausgelassenen Nachmittag vor uns. Unser Weinbergführer war ein eloquenter Mann und so genossen wir die Weinprobe und Vesper in einer Hütte mit Ausblick ins Rheintal und Vogesen bei bester Stimmung.

Von Ihringen nach Bad Saulgau

  • der E- Type hat Pause

    Foto von Petra Coort

Vom Kaiserstuhl führte die Reise weiter über die Schauinsland Bergrennstrecke nach Todtnau. Vorbei am Schluchsee fuhren wir nach Osten in die Schweiz mit einem Halt am Rheinfall bei Schaffhausen. Dann nahmen wir Kurs auf den Bodensee, wo es die berühmten Pfahlbauten zu besichtigen gab. Wir erreichten die Schwäbische Alb und unser Tagesziel in Bad Saulgau. Im Hotel Kleber Post fühlten wir uns bald heimisch. Wir genossen ein weiteres sehr gelungenes Dinner, bei dem zur Vorspeise natürlich die obligatorischen Maultaschen nicht fehlen durften. Bei sommerlichen Temperaturen ließen wir den Abend auf der Hotelterrasse ausklingen.

Von Bad Saulgau nach Baiersbronn

  • Blick über den Bodensee

    Foto von Petra Coort
  • Kloster Birnau

    Foto von Petra Coort

Im ersten Teil der Schlussetappe kamen wir durch das wunderschöne obere Donautal mit seinen beeindruckenden Felsformationen. Es lohnte ein Stopp am Kloster Beuron wo auch eine schöne historische Holzbrücke über die Donau zu bestaunen war. Dann fuhren wir weiter über den Neckar hinauf in den Nordschwarzwald nach Baiersbronn, dem letzten Ziel der Reise. Im Hotel begrüßten wir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Kaffee und Kuchen. So manch einer drehte noch eine Runde im Schwimmbad, bevor der Abschlussabend mit einem Glas Sekt eingeläutet wurde. Acht Gänge standen auf dem Speisezettel und es war neben Fisch, Fleisch und vegetarischen Variationen alles geboten, was dem Gaumen Freude macht. Angelika und Theo überreichten in lockerer Atmosphäre und Manier die wohlverdienten Medaillen, waren doch alle auf eigener Achse überwiegend pannenfrei am Ziel angekommen. Die lieben beiden Vierbeiner, Moritz und Roxy mussten am Abend mit einer Hundesitterin Vorlieb nehmen, wurden aber zum Trost vom Veranstalterpaar mit jeweils einer Dose Gourmet Hundeleckerlis bedacht.

Alles geht einmal zu Ende

Das ausgezeichnete Frühstücksbuffet bildete den Rahmen beim Abschied nehmen. Danke an Petrus für die vielen sonnigen Tage, die uns die Tour zusätzlich versüßt hatten und an dieser Stelle herzlichen Dank an alle lieben Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die vielen schönen Stunden und ihren Beitrag zum guten Gelingen der Tour.

Text: Theo Sprenger; Fotos: Petra Coort und Theo Sprenger


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