GRENZLAND REISE
Eine Reise durch fünf Länder | Das Revival

Anreise / Sonntag 1. September

  • am Landgoed Holtwejde

    Foto von Angelika Sprenger

Im wunderbar gelegenen Romantik Hotel Landgoed de Holtwijde bei Lattrop in den Niederlanden hatte sich eine kleine Gruppe zusammengefunden, die Lust auf eine Wiederholung der Grenzlandtour hatten. Und wir erlebten im Spätsommer eine sehr schöne und entspannte Reise in „familiärer“ Atmosphäre. Das schaffte Raum und Gelegenheit zur spontanen Tagesgestaltung. So bildete sich eine kleine Gruppe mit fünf Fahrzeugen, die alle Etappen der Reise im Konvoi unter die Räder nahmen. Bei gutem Wetter genossen wir Picknicks zur Mittagsrast und gemütliche Runden beim Einkehren in schöne Gasthöfe. Außerdem hatten Angelika und Theo dem Original aus dem Jahre 2014 eine „Frischzellenkur“ gegönnt. Statt in Luxemburg zu enden, stand noch das Elsass und die Pfalz auf dem Programm.

1. Etappe / Montag, 2. September von Lattrop nach Oisterwijk

  • Pause in Gelderland

    Foto von Theo Sprenger
  • Mittagsimbiss in Xanten

    Foto von Theo Sprenger

Von Lattrop fuhren wir auf kleinen Sträßchen durch die Provinz Gelderland und überquerten dabei mehrfach die deutsch/holländische Grenze. In Xanten legten wir einen längeren Mittagstopp ein. Bei bestem Wetter lohnte ein Spaziergang durch die sehenswerte Stadt und es war auch genug Zeit für ein Mittagsimbiss auf der Terrasse eines der zahlreichen Restaurants rund um den Marktplatz. In der Provinz Brabant überquerten wir die Maas mit einer kleinen Fähre. Am anderen Ufer angelangt, lockten Kaffeehäuser, direkt am Wasser gelegen, zu einer weiteren Rast. Am späten Nachmittag erreichten wir unser Etappenziel im Hotel Landgoed de Rosep, ebenfalls sehr schön und ruhig bei Oisterwijk gelegen.

2. Etappe / Dienstag, 3. September von Oisterwijk nach Maastricht

  • Anfahrt zum Picknick

    Foto von Angelika Sprenger
  • dann wird getafelt

    Foto von Theo Sprenger

Nach dem Start in Oisterwijk kamen wir schon bald über die Grenze nach Belgien. In Flandern machten wir Einkäufe für ein gemeinsames Picknick, denn das Wetter spielte weiterhin mit. Wir fanden auch ein schönes Plätzchen mit Tisch und Bänken in einem Wald, wo man auch mal „hinter den Büschen“ verschwinden konnte. Das war dann ein vergnügliches Tafeln. Gut gestärkt fuhren wir weiter durch den wallonischen Landesteil und kehrten zum Etappenziel in Maastricht wieder zurück nach Holland. Das Hotel Buitenplaats Vaeshartelt, das ehemalige Jagdschloss König Wilhelm des II., beherbergte uns zwei Nächte. Das Haus am Rande von Maastricht bescherte uns mit seiner tollen Lage in einem sehr großen und schönen Park einen angenehmen Aufenthalt und eine gemütliche Runde in „Noblem Saale“ bei unserem Abendessen.

Freier Tag in Maastricht / Mittwoch, 4. September

  • ohne Worte

    Foto von Theo Sprenger

An diesem Tag Ruhepause für die Oldtimer. Jeder konnte sein Programm heute nach eigenen Vorstellungen gestalten. In kleiner Gruppe oder paarweise ging es mit dem Taxi in die Stadt, übrigens eine der ältesten der Niederlande. Ob das Altstadtviertel, die Maaspromenade mit der Servatius Brücke, die „Binnenstad“ mit gotischem „Dinghuis“ oder der Marktplatz rund um das Rathaus. Es gab viel zu erkunden. Manche speisten am Abend im Hotel Restaurant, andere hatten schon tagsüber Plätze in einem Restaurant in der Altstadt reserviert.

3. Etappe / Donnerstag, 5. September von Maastricht nach Stadtbredimus

  • im Ourtal am Europa Denkmal

    Foto von Theo Sprenger
  • ein Prosit auf Bucki

    Foto von Mitarbeiterin des Hotels

Die Reise führte heute zunächst durch die belgischen Ardennen. Am Oberlauf der Our durchfuhren wir dieses Flusstal auf wunderbarer, abseits gelegener Strecke. Wir passierten die Grenze nach Luxemburg und kamen bald darauf nach Deutschland in die Westeifel. Später ging es dann bei Bollendorf über die Sauer wieder nach Luxemburg hinein. Als krönenden Abschluss genossen wir die Fahrt durch das imposante „Müllertal“ nach Stadtbredimus an der Mosel. Im Hotel l Écluse, direkt am Ufer der Mosel, hatten wir für den Abend einen Raum reserviert mit schönem Blick auf die Reben. Bucki hatte heute Geburtstag und kredenzte uns zur Feier des Tages bei einem kleinen Stehempfang einen Aperitif. Natürlich stimmten wir das „internationale Geburtstagslied“ Bucki hat Geburtstag… an. Dem gelungenen Auftakt des gemeinsamen Abends folgten weitere Stunden in geselliger Runde.

4. Etappe / Freitag, 6. September von Stadtbredimus nach Obernai

  • Etappenziel im Elsass

    Foto von Theo Sprenger
  • zum Dinner in der Wistub

    Foto von Theo Sprenger

Entlang der Mosel kamen wir in das Dreiländereck und nach Frankreich. Wir genossen eine entspannte Fahrt durch das nur dünn besiedelte Departement Moselle. Gegen Mittag wieder ein Einkauf für das nächste Picknick: Baguette, Käse, Oliven, Schinken, Wasser, Vin Rouge. An nichts sollte es uns mangeln. Wir fanden auch wieder ein nettes Plätzchen und ließen es uns schmecken. Die Strecke führte weiter durch das wunderschöne Tal der „weißen Saar“ hinauf in die Vogesen und wir gelangten nach mehreren tollen Pässen in eines der schönsten Städtchen des Elsass, Obernai an der Weinstraße. Im Hotel La Cour D´Alsace waren wir perfekt direkt im Herzen der Altstadt untergebracht. Hier blieben wir für zwei Nächte. Den Aperitif nahmen wir im Garten. Zum Abendessen zogen wir um in die „Wistub“ des Hotels.

freier Tag in Obernai / Samstag, 7. September

  • Feuerwehrfest in Obernai

    Foto von Theo Sprenger

Dank der zentralen Lage konnten wir am nächsten Tag zu Fuß unseren Stadtbummel starten. Eingebettet in die Rebhänge mit wunderbaren Fachwerkhäusern und verwinkelten Gassen, vermittelt Obernai auf´s Feinste das wunderbare, typisch elsässisches Flair. Heute war zudem der Tag der „Pompiers“, so nämlich heißen die Feuerwehrleute in Frankreich. Viele Musikgruppen der freiwilligen Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden gaben sich auf den zahlreichen Plätzen der Altstadt ein Stelldichein. Wir konnten sozusagen von „Konzert zu Konzert“ wandern. Ein tolles Erlebnis. Zum Abendessen ging es in Restaurants mit elsässischer oder internationaler Küche, jeder nach seinem Geschmack.

5. Etappe / Sonntag, 8. September von Obernai nach Deidesheim

  • auf dem Weg in den Gimbelhof

    Foto von Theo Sprenger
  • Abschlussabend im Deidesheimer Hof

    Foto von Theo Sprenger

Zunächst fuhren wir wieder hinauf in die Vogesen über La Petite Pierre bis nach Bitche. Hier war die Zitadelle zu besichtigen. Es folgte eine der schönsten Strecke im Nordelsass zur „Ferme Auberge Gimbelhof“, ein weithin bekannter Landgasthof, entsprechend gut besucht. Die Wartezeit war lang, hat sich aber gelohnt. Vom deftigen Baeckeoffe über Escargots bis Choucroute war alles an Spezialitäten vertreten, begleitet von guten „Tropfen“ der Elsässer Weine. Nach diesem opulenten Mahl fuhren wir hinauf in den Pfälzer Wald und erreichten schließlich unser Ziel im Deidesheimer Hof an der Weinstraße. Hier erwartete uns zum Abschiedsabend die Pfälzer Küche. Das „Menu Gorbatschow“ mit (natürlich) Saumagen und allem Drum und Dran. Man gönnt sich ja sonst nichts. Wir saßen im Kaminzimmer, wo einst auch schon der gute Helmut Kohl mit seinen Freunden aus dem Osten „getafelt“ hatte. Abgerundet wurde der gelungene Abend mit einer Fotoschau zum Thema: 10 Jahre Reisen mit Angelika und Theo weckte viele Erinnerungen an schöne Reisen mit tollen Oldtimern in Ost, Nord, Süd und West.

Abreise / Montag, 9. September

Nach dem letzten gemeinsamen Frühstück hieß es Abschied nehmen und wie wir wissen, sind alle wohlbehalten wieder zu Hause angekommen.



Text: Theo Sprenger
Titelbild: Angelika Sprenger


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